Die nächste Verbandssitzung findet am 24. Juni 2010 von 10.00 - ca. 16.00 Uhr in Neu-Ulm statt.
Baden-Württemberg ist in Sachen Patentanmeldungen, Unternehmensgründungen und Beschäftigungsquote sehr gut aufgestellt. Unser Land bewegt sich auf hohem Niveau, dies liegt nicht zuletzt an unserem Erfindergeist und Ideenreichtum. Gute Ideen müssen jedoch auch in marktfähige Produkte umgesetzt werden. Dies ist eine der wesentlichen Aufgaben von Technologie- und Gründerzentren. Waren 1983 noch sehr wenige Innovationszentren vorhanden, haben sich diese bis heute zu einem flächendeckenden Netzwerk entwickelt. Innerhalb dieses Netzwerks sind im Verlaufe dieser Jahre über 2.200 Unternehmen neu entstanden, die über 18.000 Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten haben.
Charakteristisch für Technologie- und Gründerzentren ist, dass neu entstandene Unternehmen für eine bestimmte Zeit betreut und dann in die jeweilige Region „entlassen“. Somit wird sicher gestellt, dass in den Zentren immer wieder neuer Platz für die Betreuung weiterer Unternehmen geschaffen wird.
Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage im Jahre 2009 ist es erfreulich, dass die Anzahl der Gründungen insgesamt in den Zentren nicht rückläufig ist. Im Gegenteil, im Jahr 2009 sind über 190 Unternehmen in die Zentren eingezogen. Zum Vergleich: 2005 waren es noch knapp 110 Unternehmen. Dies belegt nicht nur das gute Image der Technologie- und Gründerzentren Baden-Württemberg, sondern bestätigt auch die Qualität der Arbeit die dort geleistet wird. Erfreulicherweise ist somit festzustellen, dass heute mehr Gründer den Weg in die Gründerzentren finden als dies noch vor einigen Jahren üblich war. Damit dieser Trend fortgesetzt werden kann, werden die Zentren weiterhin an ihrem Betreuungsangebot feilen.